Schulhofumgestaltung
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Inhaltsverzeichnis:

Kurzbeschreibung der Schule

2. Projektidee

2.1. Beschreibung des Schulhofes

2.2. Skizze des Schulhofes

2.3. Boulderwand

2.4. Klettergerüst

2.4. Sandfläche zum Spielen

2.5. Skizze der Neugestaltung

3. Ziele des Projektes

3.1. Pausengestaltung

3.2. Berufsvorbereitung

3.3. Verschönerung des Schulhofes

3.4. Schulunterricht/ Sportunterricht

3.5. Basale Erfahrungen

3.6. Offener Schulhof/ Vereine/ Nachmittagsbetreuung

 

4. Planung des Projektes

4.1. Arbeitsleistung der Schüler

4.2. Arbeitsleistung der Lehrer

4.3. Arbeitsleistung von Fremdfirmen

5. Kostenaufstellung des Projektes

Boulderwand

Klettergerüst

Stahltreppe

Erdarbeiten

Fundamente

Sitzgelegenheiten

Bepflanzung

 

 

 

 

 

1. Kurzbeschreibung der Schule

Die Overbergschule ist eine Förderschule für Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten. Unsere Schule gehört zum Stadtteil Viersen-Dülken. Zweihundert Schülerinnen und Schüler besuchen diese Schule. Zur Zeit arbeiten hier 20 Lehrerinnen und Lehrer in drei Stufen.

Es gibt die Unterstufe (zwei Klassen), die Mittelstufe (vier Klassen) und die Oberstufe (sieben Klassen). Die jüngsten Schülerinnen und Schüler unserer Schule sind sechs Jahre alt. Die ältesten Schülerinnen und Schüler sind achtzehn Jahre.

Unsere Schule wird zusätzlich von vielen Musikgruppen, Sportvereinen und Kindern und Jugendlichen aus der Umgebung in den Nachmittags- und Abendstunden genutzt.

2. Projektidee

„Ist das langweilig!" oder „Was soll man denn hier spielen?!" Das sind Sätze von Kindern und Jugendlichen die unseren Schulhof nutzen. Diese Situation soll sich möglichst bald ändern. Es soll ein Schulhof entstehen, der sowohl jüngeren Schülern als auch älteren Schülern dauerhaft die Möglichkeit bietet, entsprechend ihren Bedürfnissen freie Zeit sinnvoll, kreativ und spannend zu verbringen.

2.1. Beschreibung des Schulhofes

Unser heutiger Schulhof besteht aus zwei Teilen. Es gibt zwischen diesen Teilen einen Höhenunterschied von ca. 1,5 Metern. Der untere Schulhof ist durch einen großen Fischteich, eine Brachfläche (Gestrüpp, Unkraut, verdreckter Kies) und eine Mauer vom oberen Schulhof getrennt. Seitlich verbindet eine Treppe die beiden Flächen. Der untere Schulhof wird insbesondere von den älteren Schülern genutzt, der obere Schulhof eher von den jüngeren Schülern. Es gibt derzeit für zweihundert Schülerinnen und Schüler folgende Spielmöglichkeiten:

Auf dem oberen Schulhof befindet sich ein Holzhaus und ein Sandkasten (3m x 3m). Auf dem unteren Schulhof steht ein Basketballkorb. Das ist alles!

2.2. Skizze des Schulhofes

 

2.3. Boulderwand

„Eine Kletterwand wäre cool!" Das hört man sehr oft von Schülern aus der Mittel- und Oberstufe! Warum nicht? Unser Schulhof hat die besten Voraussetzungen dafür! Da wir schon eine lange Mauer auf dem Schulhof besitzen, soll diese durch verschiedene Maßnahmen zur Kletterwand werden. Hierzu muß die Brachfläche durch eine Treppe begehbar gemacht werden, das Gestrüpp, Unkraut und Kies entfernt werden, eine Abtrennung zwischen Fallschutz und Grünfläche betoniert werden, sowie ein Stahlgerüst an die Mauer montiert werden, so dass eine Beplankung mit Kletterwandplatten inkl. Klettergriffen möglich ist.(Boulderwand:12 x 3 Meter) Zusätzlich sind Sitzbänke in der Nähe der Boulderwand geplant.

2.4. Klettergerüst

„Hier gibt es nichts zum Turnen, Hangeln, Rutschen,.....!" So klagen die Unter- und Mittelstufenschüler. Warum? Unser Schulhof hat die besten Voraussetzungen dafür! Da der obere Schulhofbelag aus in Sand gebetteten Backsteinen besteht, ist es hier ohne großen Aufwand möglich, eine sehr große Sandfläche (Fallschutz) zu erstellen. Hierzu muß das Pflaster entfernt, die Fäche ausgekoffert, eine kleine Abtrennung zwischen Pflasterbelag und Sandfläche gemauert werden. Auf dieser Sandfläche soll dann das neue Klettergerüst aufgestellt werden. Es soll im Zickzackverlauf unterschiedliche Spielmöglichkeiten bieten: Reckstange, Sprossenwand, Hangelseile, Feuerwehrstange, Hangelringe und ein Kletternetz.

(Größe: 12 x 2 Meter)

2.5. Sandfläche zum Spielen

„Der Sandkasten ist viel zu klein, deshalb wird immer alles kaputt gemacht!" Das ist noch das Schicksal unserer jüngsten Schülerinnen und Schüler. Warum? Unser Schulhof hat die besten Voraussetzungen. Wie unter Punkt 2.4. beschrieben soll eine sehr große Sandfläche entstehen, die genügend Platz für alle bietet! (ca. 72 Quadratmeter)

2.6. Skizze der Neugestaltung

 

 

3. Ziele des Projektes

Die Ziele dieses Projektes sind sehr vielschichtig. Im folgenden sollen wichtige Bereiche erläutert werden.

3.1. Pausengestaltung

Durch die Erneuerung unseres Schulhofes sollen den Schülerinnen und Schülern neue Erlebnisräume geschaffen werden. Der neue Schulhof soll die Schüler motivieren, neue Entdeckungen zu machen. Er soll zum Spielen anregen. Er soll Spaß machen und es erlauben, gemeinsame Ideen zu verwirklichen. Den jüngeren Schülern soll er Möglichkeiten bieten, neue Erfahrungen zu machen. Den älteren Schülern sollen die neuen Angebote Mut machen schwierige Sachen auszuprobieren oder neue Spielvarianten zu erfinden.

Das neue Motto der Pause könnte daher lauten:

Aktiv statt passiv!

3.2. Berufsvorbereitung

Die Planung, Durchführung und Pflege dieses neuen Schulhofes soll entscheidend mit von den älteren Schülern unserer Schule getragen werden. Hier können wichtige Erfahrungen bezüglich des späteren Berufslebens gemacht werden. Einerseits erlernen die Schülerinnen und Schüler praktische Fähigkeiten , wie z.B. unter Anleitung Fundamente gießen, Schalungen erstellen, mauern, Pflanzen setzen,.... Andererseits machen sie wichtige Erfahrungen bezüglich Arbeitstugenden. Gerade diese angesprochenen Bereiche sind in der Theorie nicht vermittelbar, sondern müssen erlebt und erfahren werden.

3.3. Verschönerung des Schulhofes

Ein wichtiges Ziel des Projektes ist die Verschönerung des Schulhofes. Nur wo es schön ist, kann man sich auch wohl fühlen. Das gilt insbesondere auch für Kinder und Jugendliche. Wenn diese Verschönerung auch durch den Arbeitseinsatz und die Kreativität der Schülerinnen und Schüler ermöglicht wird, wird die positive Annahme bzw. Identifikation mit dem neuen Schulhof besonders groß sein. Dies führt automatisch dazu, dass weniger Sachgegenstände zerstört, verschmutzt oder beschmiert werden.

3.4. Schulunterricht/ Sportunterricht

Der neue Schulhof könnte auch den Unterricht im Freien fördern. Insbesondere die Boulderwand kann im Sportunterricht Einsatz finden. Sie trainiert Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer. Wobei hier auch im Klassenverband gruppendynamische Aspekte gefördert und vertieft werden sollen. Gemeinsam schwere Routen meistern, Ratschläge und Tips von Mitschülern annehmen und umsetzen sind wichtige Erfahrungen, welche die eigene Persönlichkeit eines Kindes oder Jugendlichen wachsen und reifen lassen.

 

 

3.5. Basale Erfahrungen

Das neue Klettergerüst und die große Sandfläche ermöglichen den jüngeren Schülern neue basale Erfahrungen. Wie fühlt sich Sand an, nasser Sand hält besser als trockener, wie fühlt es sich an, wenn man an einem Reck baumelt und den Kopf unter seinen Füßen hat, die Welt auf dem Kopf steht,.... dies alles sind wichtige Schritte um sich die Welt besser erfahrbar machen zu können und sie besser zu verstehen.

3.6. Offener Schulhof /Vereine/ Nachmittagsbetreuung

Ein Ziel des neuen Schulhofes soll es auch sein, dass auch nach der Schule Schülerinnen und Schüler aber auch Kinder und Jugendliche aus der Umgebung am Nachmittag einen Platz haben, an dem sie gerne sind, an dem sie ihre eigenen Ideen probieren dürfen. Da auch viele Vereine und eine Nachmittagsbetreuung die neuen Möglichkeiten des Schulhofes nutzen, kann die Neugestaltung sehr vielen Menschen dienen.

 

 

4. Planung des Projektes

4.1. Arbeitsleistung der Schüler

Erdaushubarbeiten für Fundamente

Schalungen für Fundamente erstellen

Beton mischen und gießen

Mauern eines kleinen Walles

Entfernen des alten Schulhofbelages

Bepflanzung der Grünfläche

Befüllung der Sandfläche

Reinigung der Anlage

Pflege der Grünanlage

4.2. Arbeitsleistung der Lehrer

Anleitung der Schülerinnen und Schüler

Arbeitsgruppen erstellen

Elternarbeit koordinieren/ einfordern

Informationen vom Fachmann einholen

Kontakt zum Grünflächenamt der Stadt herstellen

Firmen beauftragen/ Angebote einholen

Arbeitsgeräte bereitstellen und warten

Baumaterialien besorgen

Projektablauf koordinieren

 

 

 

4.3. Arbeitsleistung von Fremdfirmen

Klettergerüst anfertigen

Großen Erdaushub

Treppe anfertigen

Boulderwand- Ständerwerk anfertigen lassen

5. Kostenaufstellung des Projektes

 

Gegenstand

Einzelpositionen + Stückzahl

Euro (ca. Preis)

Boulderwand

U- Eisenträger- Anfertigung

2500,-- €

 

Spezialdübel

100,-- €

 

Balken (10 x 10)

140,-- €

 

Schrauben (Wand)

180,-- €

 

Siebfilmplatten

1500,-- €

 

Griffe

650,-- €

 

Konterplatten

150,-- €

 

Edelstahlschrauben

80,-- €

 

Firstblech

150,-- €

Stahltreppe

Treppenanfertigung

1300,-- €

Fundamente+ Wall

Sand

400,--€

 

Kies

150,-- €

 

Zement

300,-- €

Bepflanzung

Sträucher und Büsche

300,-- €

Klettergerüst

KG- Anfertigung

2700,-- €

Erdaushub

Bagger + Fahrer mieten

1200,-- €

Sitzbänke

 

700,-- €

     
   

12500,-- €